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„Wissenschaftliche“ Forschung zum Thema Glück

Da lese ich hocherfreut, dass die Universität Zürich jetzt die Stärken von Jugendlichen testet und so versucht herauszufinden, ob es so etwas wie das „Talent zum Glücklichsein" wirklich gibt. Und das Beste für mich als bereits quasi Erwachsenen: Es gibt auch eine Erwachsenen-Testversion auf www.charakterstaerken.org.

 

Die Presse hat unlängst eine ganze Seite dem Online-Projekt gewidmet und ich freue mich darüber. Endlich einmal ein seriöser Umgang mit dem Thema Ziele, Stärken und Schwächen. Kein Hokus-Pokus, keine Horoskope-Leserei. Super Sache, und schon bin ich auf der Homepage gelandet. Nach dem üblichen Registrierungsverfahren (ja ich bin männlich, nein ich möchte keine Werbemails) habe ich die Auswahl zwischen dem „Values in Action-Fragebogen" oder dem „Orientations to Happiness"-Fragebogen. In Summe stehen mir 6 Fragebögen zur Verfügung. Ich möchte wissen, wie Zufrieden ich laut Uni Zürich gerade mit meinem Leben bin und nehme den „Satisfaction-With-Life"-Fragebogen. Und bin erstaunt, dass lediglich 5 Fragen offenbar zeigen werden, wie zufrieden ich mit meinem Leben bin. Darunter auch die Frage: Sind Sie zufrieden mit Ihrem Leben?

Es stellt sich für mich die Frage: Und das geht echt als Forschungsprojekt an der Universität Abteilung Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik durch?


Presselesern der Rubrik „Leben lernen", die sich genauso über die Seite zum Thema „Talent zum Glücklichsein" ärgern, möchte ich die FISH-Bücher ans Herz legen, in denen ihr hoffentlich ein paar bessere Sinnfragen finden werdet.